Eines Tages in Buenos Aires angekommen. Von Bariloche mit nur einem Auto und einem LKW in drei Tagen. Yolanda fliegt nach vier Wochen und mehr als 4000 gemeinsam getrampten Kilometern nach Hause.

Humahuaca

Humahuaca

Bin mit meinem guten Freund Torsten in Südbolivien verabredet. So keine Zeit fuer Tangostunden. Aber zugeschaut wie Jung und Alt unterm Pavillondach ihn zelebrieren. Wunderschön. Argentinien: Eine Tüte voll Melancholie.

Palala

Palala

Meine Gastgeberin Sandra organisierte via Facebookgruppe einen Truck nach Cordoba. Direkt weiter nach Tucuman in nur einem Tag. Gen Salta Notübernachtung in Rosario de la Frontera. Nördlich von Jujuy herrliche Berglandschaften. Couch in Humahuaca.
Je näher der Grenze, desto mehr Indios.

Tupiza

Tupiza

In Tupiza großes Hallo mit T. Er geht auf Jeeptour durch den wilden Südwesten. Mir zu teuer. Ich erkunde die schönen Berge rundum. Treffen uns wieder in Potosi auf 4000m Höhe. Gefiel mir besser als das weiße Sucre. Tarabuco Feria ein Augenschmaus. Im Hinterhof Chiche geschlürft.

Tarabuco Feria

Tarabuco Feria

35h im heißen Santa Cruz de la Sierra. In Buenavista am Pool. Das einzige kurze Trampen mit T. nach Yapacani vor Bulo Bulo. Hinauf zum Cristo Rei in Cochabamba, der höher als der in Rio sein soll.
Ein Kreis schließt sich in La Paz. Wir sehen, wie Bolivien die Gauchos ohne Messi besiegt. Deja-Vu in Copacabana. Baden im kühlen Titicacasee auf der Isla de la Luna. Touristik pur auf der Isla del Sol. Streit zwischen Nord und Süd.

Sucre

Sucre

Nach drei Wochen Luxustrip zusammen fliegt Torsten heim. Alleine trampe ich wieder. Sehr erfolgreich raus aus den Anden nach Rurrenabaque.

Isla del Sol

Isla del Sol

Bis an die brasilianische Grenze ist es noch weit. Spätnachmittags stehe ich im Staub von Reyes. Ein leerer Bus erscheint.
Zum halben Preis trockener rollender Schlafplatz. Mondscheinfahrt. Nach 16 Stunden letzte Ausfahrt Guayara-Mirim.



Gletscher Perito Moreno

Gletscher Perito Moreno

Torres del Paine

Torres del Paine



La Serena

La Serena

Santiago de Chile

Santiago de Chile

Festival Custumbres Yutuy

Festival Custumbres Yutuy

Coyhaique

Coyhaique

Lago General Carrera

Lago General Carrera




Copacabana

Copacabana

Tahua

Tahua

Zwischen Colchani und Coqueza

Zwischen Colchani und Coqueza

Chinesisches Paar bewundert die Salar de Uyuni

Chinesisches Paar bewundert die Salar de Uyuni

Bei Julaca

Bei Julaca



Via Tumbes hinein in dieses riesige Land. Den Norden im Sauseschritt durchtrampt, nur in Zorritos gönnten Yolanda und ich uns drei Tage an einsamen Stränden. In Piura nahm uns die Freiwillige Feuerwehr für eine Nacht auf und ließ uns in einer geräumigen Fahrerkabine eines schönen roten Feuerwehrautos schlafen. In Chimbote lud uns ein junger Fahrer zu sich nach Hause ein. Er wohnt noch bei seinen Eltern und baute sich gerade den zweiten Stock zu seinem Büro aus. Dort campten wir im leeren Vorzimmer.

Zorritos

Zorritos

Chimbote

Chimbote

Auch in Lima weilten wir nur zwei Tage. Mein Freund Falk gab mir den Tipp, den größten Friedhof Südamerikas zu besuchen. Wahrlich ein hochinteressanter Ort insbesondere sonntags. Gräber soweit das Auge die Hügel entlang reicht. Familientreffen, Picknicks in fröhlicher Atmosphäre, einsame alte Frauen oder Männer betrauern ihre verstorbenen Partner.

Cementerio De Nueva Esperanza

Cementerio De Nueva Esperanza

Das Glück war uns stets hold beim Trampen. Erst nachmittags raus aus Lima, doch wir erreichten noch das 450km entfernte Nazca abends um Zehn, wo uns Eduardo trotz später Stunde mit offenen Armen empfing. Er arbeitet als Astronom im kleinen Planetarium und traf Maria Reiche, die Dresdnerin, die sich so sehr verdient um die mysteriösen Nazca-Linien machte. Wir flogen über die Wüste hinweg und sahen Kolibri, Kondor, Wal und viele andere Figuren. Ein Höhepunkt wie Cuzco und Machu Picchu!

Wüste bei Nazca

Wüste bei Nazca

El Colibri

El Colibri

Mit zwei LKWs ging es die Anden hinauf. Herrliche Landschaften, alpine Wiesen und Schneegipfel in Sicht. Wir kämpften uns dann nach Machu Picchu hinauf, zehn Kilometer vom Hidroelectrico bis zur Brücke über den Urubamba und am nächsten Morgen noch weitere steile 1700m. Die Aussichten sind großartig, die Ruinen selbst weniger beeindruckend.

Los Andes

Los Andes

Gen Abancay

Gen Abancay

Nun, eines Tages verabschiedete ich Yolanda zurück nach Europa und nur wenige Stunden zuvor flog mein Onkel Ludwig aus Vancouver ein. Sein großer Traum, die faszinierende Inkasiedlung zu sehen, wurde in vier intensiven schönen Tagen wahr. Wir reisten etwas bequemer mit Zug und Bus, erlebten Machu Picchu im Niesel und ließen uns gemütlich durch Cuzco treiben.

Mysteriöses Machu Picchu

Mysteriöses Machu Picchu

Seitdem bin ich also wieder alleine unterwegs und entschleunige etwas. War noch eine Woche bei den Sprachgenies Claudia und James in Cuzco, dann zum Titicacasee und an meinem letzten Tag in Peru stand ich bei Juli plötzlich im Hagel und Regen. Es blitzte und donnerte, nicht einmal Busse wollten anhalten. Ein älterer Mann hatte ein Einsehen und erlöste mich begossenen Pudel. Der Tag endete fein, die letzten 20km bis zur Grenzstadt Yunguyo nahm ich ein Colectivo und fand dort ein warmes Plätzchen zum Schlafen. Bei herrlichstem Sonnenschein und frischer klarer Luft stapfte ich morgens die zwei Kilometer nach Bolivien und weiß, ich war viel zu kurz hier!

Cuzco

Cuzco



Cocora Valley

Cocora Valley

Tatacoa

Tatacoa

San Agustin

San Agustin

Ingapirca

Ingapirca

Chimborazo

Chimborazo



Einige Wochen in Leipzig gearbeitet, mit Yolanda in Polen viel auf einer Hochzeit getanzt, mühelos von Madrid nach und durch Mitteleuropa und zurück getrampt, Freunde besucht.

Bogota

Bogota

Jetzt freue ich mich sehr, wieder in Südamerika zu sein. Yolanda und ich werden durch Kolumbien und Ekuador bis Peru gemeinsam unterwegs sein. Feuerland und Machu Picchu rufen!